Pflanzenöl: Mythen und Fakten

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Pflanzenöl: Mythen und Fakten

1845 Öl räumt mit den gängigsten Öl-Mythen auf

Um das Thema Öl ranken sich zahlreiche Mythen. Wir räumen mit den bekanntesten Öl-Mythen auf.

 

 

Öl-Mythos 1: Öl ist ungesund und macht dick

Fetten eilt ein schlechter Ruf voraus, dabei ist die Bedeutung pflanzlicher Öle und Fette für unsere Ernährung und lebenswichtige Funktionen im Körper enorm. Sie sind Energielieferanten, schützen vor Kälte, sorgen für die Aufnahme fettlöslicher Vitamine und dienen als Geschmacksträger. Ungesund werden sie erst, wenn wir zu viel davon essen. Neben der Menge kommt es vor allem auf die Qualität des Speiseöls an. Die wichtigsten Bestandteile der Fette bilden dabei die unterschiedlichen Fettsäuren, welche die Eigenschaften des Fettes und die Bedeutung für die menschliche Ernährung bestimmen. Besonders wichtig sind essenzielle Fettsäuren, da der menschliche Organismus sie nicht selbst herstellen kann und diese Fettsäuren daher über die Nahrung aufgenommen werden müssen. Gute Quellen sind bestimmte Pflanzenöle wie Leinsamen-, 1845 Walnussöl und 1845 Rapskernöl.

Öl-Mythos 2: Je mehr Omega-3-Fettsäuren, desto besser

Omega-3-Fettsäuren haben zahlreiche positive Effekte auf den Körper. Sie spielen unter anderem als Bestandteil aller Zellmembranen für die Elastizität von Zellen und Gefäßen eine große Rolle. Die tägliche Zufuhrempfehlung liegt für Erwachsene bei 0,5 % der aufgenommenen Gesamtenergie. Diese Referenzmenge kann beispielsweise mit circa 10-17,5 g 1845 Rapskernöl (1-1,5 Esslöffel) erreicht werden. Eine Überdosierung der Omega-3-Fettsäuren sollte vermieden werden, da diese zu negativen Auswirkungen, beispielsweise auf das Immunsystem, führen kann. Neben der aufgenommenen Menge ist zudem das richtige Verhältnis zu den Omega-6-Fettsäuren wichtig. Da für die Verarbeitung der Fettsäuren die gleichen Enzyme benötigt werden, stehen sie in einer Art Wettbewerb zueinander. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt für eine gesunde und ausgewogene Ernährung ein Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren von 5:1.

Öl-Mythos 3: Olivenöl ist das gesündeste Öl

Allgemein gelten Öle als gesund, wenn sie einen geringen Anteil an gesättigten und viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthalten. Olivenöl ist besonders reich an einfach ungesättigten Fettsäuren. Unser Körper benötigt jedoch auch mehrfach ungesättigte Fettsäuren, wie sie beispielsweise in 1845 Rapskernöl enthalten sind. Zudem stecken in Rapsöl größere Mengen an Vitamin E und wertvolle Omega-3-Fettsäuren. Auch 1845 Walnussöl weist einen hohen Anteil an einfach ungesättigten und vor allem mehrfach ungesättigten Fettsäuren auf. Alles in allem gibt es nicht das eine bestimmte Öl, das am gesündesten ist. Am besten man wechselt zwischen verschiedenen Ölsorten.

Öl-Mythos 4: Speiseöle werden nicht schlecht

Die Haltbarkeit von Ölen variiert abhängig von Sorte und Vorbehandlung. Allgemein gilt, dass raffinierte Öle geöffnet sechs bis acht Monate und verschlossen bis zu zwei Jahre haltbar sind. Kalt gepresste Öle dagegen halten nach der Öffnung lediglich zwei bis vier Monate, ungeöffnet bis zu einem Jahr. Mit der richtigen Lagerung von Speiseöl kann Einfluss auf die Haltbarkeit sowie die Qualität des Öls genommen werden. Speiseöle können auch über das Verfallsdatum hinaus noch haltbar sein und weiter genutzt werden. Sie sollten vor der Verwendung jedoch auf Geschmack und/oder Geruch getestet werden. Schmecken bereits geringe Mengen bitter oder muffig, sollte das Öl nicht mehr verzehrt werden. Riecht das Öl ranzig, so ist das Öl ebenfalls ungenießbar und sollte richtig entsorgt werden (Speiseöl niemals in den Ausguss kippen!).

Öl-Mythos 5: Jedes Öl eignet sich zum Anbraten

Speiseöle können in der Küche vielfältig eingesetzt werden. Für jedes Anwendungsgebiet gibt es bestimmte Ölsorten, die sich aufgrund ihrer Eigenschaften und ihres Geschmacks besonders gut eignen. Ob ein Speiseöl zum Braten geeignet ist, ist abhängig von Sorte und Herstellungsverfahren des Speiseöls – und der daraus bedingten Fettsäurezusammensetzung. So muss ein Speiseöl zum Anbraten hohen Temperaturen standhalten. Je mehr ungesättigte Fettsäuren enthalten sind, desto früher beginnt die Zersetzung dieser Fettsäuren und das sogenannte toxische Acrolein kann entstehen. Zum Braten empfehlen sich daher vor allem raffinierte Speiseöle, da während der Raffination Inhaltsstoffe entfernt werden, sodass die Öle hitzebeständiger sind. Um auf Nummer sicher zu gehen, sucht beim nächsten Einkauf nach speziell gekennzeichneten Bratölen, wie das 1845 Bratöl mit Buttergeschmack.

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