Kokosöl -Wie (un)gesund ist Kokosöl wirklich?

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Kokosöl – Wie (un)gesund ist Kokosöl wirklich?

Kaum ein anderes Lebensmittel ist so umstritten wie Kokosöl. Für die einen ist es ein wahres Wundermittel, andere wiederum bezeichnen es als giftig. Doch was ist an alledem dran? Wie (un)gesund ist Kokosöl wirklich? Wir haben uns das exotische Öl einmal genauer angeschaut.

Zusammensetzung

Kokosöl besteht zu über 80 % aus gesättigten Fettsäuren, also genau jenen, deren Verzehr man nach offiziellen Ernährungsempfehlungen eher gering halten sollte. So empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung nicht mehr als 7–10 % der Gesamtenergiezufuhr in Form von gesättigten Fettsäuren zu sich zu nehmen. Sie sind überwiegend in tierischen Produkten wie Butter, Käse, Wurst und Fleisch, aber auch in Kokosöl zu finden. Gesättigten Fettsäuren wird nachgesagt, den Cholesterinspiegel in die Höhe zu treiben und dadurch Herz und Gefäße zu schädigen. Einige veröffentlichte Leitlinien empfehlen daher, anstelle gesättigter Fettsäuren ungesättigte Fette aus Pflanzenölen zu bevorzugen.
Kokosöl besteht allerdings auch zu großen Anteilen aus mittelkettigen Fettsäuren, vornehmlich aus Laurinsäure (45–50 %). Mittelkettige Fettsäuren können leichter verdaut werden als die in unserer Nahrung überwiegend vorkommenden langkettigen Fettsäuren. Sie benötigen weder Gallensäure noch fettspaltende Enzyme, um aufgeschlossen zu werden. Zudem wird vermutet, dass sie das positive, gefäßschützende HDL-Cholesterin im Blut erhöhen. Ob die Laurinsäure nur das erwünschte HDL-Cholesterin erhöht oder auch das weniger günstige LDL-Cholesterin, ist noch nicht abschließend geklärt.

Die Abwechslung machts

Wie so oft gilt auch für die Verwendung von Kokosöl: Auf das richtige Maß kommt es an. Gegen ein gelegentliches Kochen mit Kokosöl ist nichts einzuwenden. In Maßen verwendet, trägt es zu einer abwechslungsreichen Ernährung bei. Besonders exotischen Speisen, wie beispielsweise einem Curryeintopf mit Süßkartoffeln und Rindfleisch, gibt das Kokosöl eine originelle Note. Kokosöl sollte jedoch nicht als alleiniges, universelles Öl beim Kochen gebraucht werden. Für den regelmäßigen Einsatz in der Küche sind hochwertige Pflanzenöle wie Rapskernöl oder Walnussöl eine gute Alternative. Sie weisen einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren auf und versorgen den Körper mit den wichtigen essenziellen Fettsäuren.

Kokos-Rapsöl – viele ungesättigte Fettsäuren

Kokosöl ist aufgrund seiner Zusammensetzung bei Raumtemperatur fest, was die richtige Dosierung beim Kochen schwer macht. Die optimale Lösung bietet das 1845 Kokos-Rapsöl. In diesem Öl ist nativ kalt gepresstes Bio Kokosöl mit Rapsöl vereint. Das dabei entstehende aromatische Öl mit milder Kokosnote findet sowohl in der kalten als auch in der warmen Küche unzählige Verwendungen. Und das Beste daran – es bleibt bei Raumtemperatur flüssig und ist somit einfach zu dosieren. Besonders hervorzuheben ist bei dieser Speiseöl-Innovation auch der wesentlich höhere Anteil an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren mit rund 70 Prozent – im Vergleich zu reinem Kokosöl mit nur knapp 10 Prozent. Durch die ideale Mischung und die native Kaltpressung von Kokosnüssen enthält es zudem viel Vitamin E.

Kokosöl hat erst in den letzten Jahren Einzug in die deutschen Küchen gehalten. Doch auch Rapsöl steht noch nicht allzu lange auf dem Speiseplan. In unserem Blogbeitrag erfahrt ihr, wie Rapsöl küchenfein gemacht werden musste, bevor es zu Deutschlands liebstem Speiseöl avancierte.

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