Natives Rapsöl

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Natives Rapsöl

Was ist natives Rapsöl?

Rapsöl ist mit rund 80 Millionen Litern das meistverkaufte Speiseöl in Deutschland – und das seit mittlerweile fast zehn Jahren. Der Raps stammt überwiegend aus heimischem Anbau. So wachsen die Rapspflanzen jährlich auf durchschnittlich 1,5 Millionen Hektar. Das ist etwa fünfmal die Fläche des Saarlands. Im Gegensatz zu raffiniertem Rapsöl, das bei der industriellen Verarbeitung stark erhitzt und filtriert wird, ist natives Rapsöl kaum behandelt. Es wird durch schonende Pressung der Rapssamen gewonnen, ohne Wärmezufuhr und ohne Einsatz von chemischen Hilfsmitteln.

Natives Rapsöl: Besonderheiten der Herstellung aus geschälter Saat

Rapssamen bestehen etwa zu 40 bis 44 Prozent aus Öl. Bei der klassischen Kaltpressung entstehen durch Druck und Reibung auch ohne Wärmezufuhr Temperaturen von bis zu 70 Grad Celsius – vor allem dann, wenn die Saat ungeschält verarbeitet wird. Dabei gelangen Inhaltsstoffe aus der Rapsschale in das Öl – wie Bitterstoffe, die den Geschmack beeinflussen, oder Begleitstoffe, die anschließend rausgefiltert werden müssen.

Das 1845 Rapskernöl ist nativ kaltgepresst und aus gentechnikfreier, geschälter Saat hergestellt. Es werden also ausschließlich die gelben Rapskerne ohne die schwarze Schale verarbeitet. Unerwünschte Inhaltsstoffe aus der Schale gelangen erst gar nicht in das Öl; es ist naturrein und frei von jeglichen Zusatzstoffen. Bei der Herstellung des 1845 Rapskernöls achten wir auf eine möglichst schonende Pressung, um die Wärmeentwicklung gering zu halten.

Natives Rapsöl ist vitaminreich

Durch diese schonende Art der Herstellung bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe so weit wie möglich erhalten. Dazu zählen die fettlöslichen Vitamine A und E sowie sekundäre Pflanzenstoffe. Besonders wichtig ist auch der Erhalt der einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren des Rapsöls. Dank dem optimalen Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren passt es perfekt zur ernährungsbewussten Küche.

Natives Rapsöl richtig verwenden

Natives Rapsöl hat eine goldgelbe bis satt bernsteinartige Farbe. Das lässt sich auf die gelben Rapskerne zurückführen. Es schmeckt mild-nussig und ist in der Küche ein absoluter Allrounder. Für die kalte und warme Küche geeignet, passt es neben der Zubereitung von Salaten sehr gut zu Dips. Natives Rapsöl darf nicht zu heiß werden, daher eignet sich nicht zum Braten. Bei Temperaturen über 130 Grad ist der Rauchpunkt spätestens erreicht. Wenn das Öl also in der Pfanne raucht, ist es zu heiß geworden, die mehrfach ungesättigten Fettsäuren oxidieren, das Öl erfährt eine Qualitätsminderung und es können unerwünschte Abbauprodukte entstehen.

Natives Rapsöl richtig lagern

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren und Vitamine sind lichtempfindlich. Eine vor Licht geschützte Lagerung ist für natives Rapsöl also sehr wichtig. Das ist auch der Grund, warum alle unsere 1845 Öle in weißen Glasflaschen verpackt sind. Das sieht sehr schön aus und schützt das Öl zuverlässig. Übrigens: Leichte Trübungen und Absetzungen sind ein Zeichen des naturbelassenen Charakters. Diese stellen keine Qualitätsbeeinträchtigungen dar.

Natives Rapsöl: Schon gewusst?

Raps liefert reichlich Nahrung für die Honigbienen und besitzt in Deutschland eine große Bedeutung für hiesige Bienen. Als wichtige Trachtpflanze besitzt Raps besonders reichhaltigen Nektar und Pollen. Die Pollen von einem Hektar blühendem Rapsfeld ernähren etwa drei bis vier Bienenvölker, belohnt wird das mit 40 kg Rapshonig pro Hektar.

Darf es eher ein Speiseöl zum Braten sein?

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